Hier finden Sie eine Vielzahl von Fachbegriffen zu den Themen Energie und Immobilien. 


ABC der Energie & Immobilien - Beratung



Abgasverluste: ungenutzte Wärme des Heizungsabgases.


Abgeschlossenheitsbescheinigung: wird benötigt wenn Immobilienbesitz im Grundbuch „aufgeteilt“ werden soll. Sind Wohnungen entsprechend deutschem Recht baulich hinreichend getrennt, kann dies mittels Abgeschlossenheitsbescheinigung belegt werden.


Abschreibungen Afa : steuerliche Abschreibungsmöglichkeit von vermieteten Immobilien.


Amortisation: Aufwendungen für Investitionskosten zur Energieeinsparung werden mit den entstehenden Erträgen (Einsparungen) verrechnet. Die Dauer dieses Prozesses wird Amortisationszeit genannt.


Amortisationszeit: Zeitspanne, die benötigt wird, bis sich eine Investition "selbst bezahlt hat".


Anderkonto: der Kontoinhaber (in der Regel Notare, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, oder Pfarrer) verwaltet auf das Konto fließende Gelder treuhänderisch, auf Kosten des Auftraggebers.


Anlagenaufwandszahl (eP): die Aufwandszahl stellt das Verhältnis von Aufwand und Nutzen dar. Je kleiner die Zahl, um so effizienter ist die Anlage. Die Aufwandszahl schließt auch die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien ein. Deshalb kann dieser Wert auch kleiner als 1 sein. Sie gibt an, wie viel Energie aus der Energiequelle gewonnen werden muss, um mit der beschriebenen Anlage eine Einheit Nutzwärme bereitzustellen. Bei Wohngebäuden ist in der Anlagenaufwandszahl auch die Bereitstellung einer normierten Warmwassermenge berücksichtigt. Die Anlagenaufwandszahl hat nur für die Gebäudeausführung Gültigkeit, für die sie berechnet wurde.


Anlagenverluste: die Anlagenverluste umfassen die Verluste bei der Erzeugung (Abgasverlust), ggf. Speicherung (Verlust von Wärme durch einen Speicher), Verteilung (Leitungsverlust) und Verluste durch mangelnde Regelung bei der Wärmeübergabe.


Annuitätendarlehen: ein Darlehen mit konstanten Rückzahlungsbeträgen (Zins- + Tilgungsteile in einer Summe).


Außenthermostat: Messgerät der Heizungsanlage, das die Vorlauftemperatur regelt. Bei niedrigen Außentemperaturen erhöhte Vorlauftemperatur, dadurch optimierte Brenner-Laufzeiten.


Äquivalenter U-Wert: der äquivalente U-Wert (früher K-Wert) wird bei Fenstern angegeben und stellt die Energiebilanz aus Wärmeverlusten und Strahlungsgewinnen dar.


Bauerwartungsland: Grundstücke, die noch kein Bauland sind, welche aber mit großer Wahrscheinlichkeit Bauland werden.


Behaglichkeit: Bezeichnung für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Raumlufttemperatur, innerer Oberflächentemperatur von Wand, Decke, Boden, der relativen Luftfeuchte und der Luftbewegung im Raum. 


Beheizte Wohnfläche: die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der Energieeinsparverordnung.


Beleihungsgrenze: beträgt für Hypotheken bis zu 80% der Herstellungskosten bzw. des Kaufpreises.


Beleihungswert: repräsentiert den Wert einer Kreditsicherheit. Er dient zur Risikobeurteilung und stellt die Obergrenze eines möglichen Kredites dar.


Bereitschaftsverluste: Energieverlust des Kessels im Stillstand.


BimSchV: das Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BimSchG) wird durch mehrere Rechtsverordnungen (BImSchV) durchgeführt, deren wichtigste die Heizungs-Anlagen-Verordnung (1.BImSchV) ist.


Bonität: ist ein anderes Wort für Kreditwürdigkeit von Personen. Bonität hat neben der finanziellen Leistungsfähigkeit (Einkommen) auch etwas mit Vertrauen und Zuverlässigkeit zu tun. Heute wird Bonität überwiegend nach dem Einkommen bewertet.


Brennwert: Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei vollständiger Verbrennung entsteht, einschließlich der in den Abgasen gebunden Wärmemenge.


Brennwertkessel: ein zweiter Wärmetauscher entzieht dem Abgas durch Kondensation Wärme, wodurch der Energieinhalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig genutzt wird.


C Zu diesem Buchstaben wird kein Begriff erklärt. Über Kontakt können Sie gerne einen Begriff zur Erklärung vorschlagen.


Dämmung: wichtigste (meist auch kostengünstigste) Methode der Energieeinsparung. Durch Dämmung wird der Wärmeverlust der Gebäudehülle herabgesetzt.


Dämmstoffe (gängige): Polystyrol, Mineralwolle (Stein- oder Glaswolle), Polyurethanschäume, Kork, Zellulosefasern u.v.m.


Dichtheit des Gebäudes: gemeint ist die Dichtheit der wärme übertragenden Umfassungsfläche. Sie soll sicherstellen, dass der Austausch der Raumluft nicht unkontrolliert erfolgen kann. Die Lüftung eines Gebäudes wird durch eine nach dem Stand der Technik dichte Ausführung nicht beeinträchtigt; sie kann nur durch gezieltes, wohldosiertes Öffnen der Fenster oder durch Lüftungsanlagen sichergestellt werden.


Einheitswert: wird vom Finanzamt festgesetzt, ist ein Richtwert für die Besteuerung von Immobilien (Grundsteuer, Grunderwerbsteuer).

 


Endenergie: Energieform, wie sie nach der Aufbereitung eingesetzt werden kann, z.B. Heizöl, Strom, Erdgas, Fernwärme usw.


Energiebedarf: eine unter genormten Bedingungen für Beheizung, Lüftung und Warmwasserbereitung zu erwartende Energiemenge. Der tatsächliche Verbrauch weicht in der Regel wegen der realen Bedingungen vor Ort (z.B. örtliche Klimabedingungen, abweichendes Nutzerverhalten) vom berechneten Bedarf ab. Dieser kann höher oder niedriger sein.


Energieeinsparverordnung (EnEV): ist ein Teil des deutschen Baurechts. In ihr werden Bauherren bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch ihres Gebäudes oder Bauprojektes vorgeschrieben. Sie gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude.


Emissionen: Bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehende Schadstoffe und Gase, welche durch Schornsteine und Abgasrohre an die Außenluft abgegeben werden und die Luft verunreinigen.


Energiekennzahl: ist der gebräuchlichste Vergleichswert um die energetische Qualität von beheizten Objekten zu beschreiben. Sie beschreibt die Energiemenge, die im Laufe eines Jahres für die Beheizung eines Quadratmeters Wohnfläche verbraucht wird.


Erbengemeinschaft: ist nach deutschem Erbrecht eine Mehrzahl von Personen, die gemeinschaftlich in die Rechte und Pflichten eines Verstorbenen eintreten.


Erneuerbare Energie: auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Der Begriff „Erneuerbare Energie“ wird heute im allgemeinen Sprachgebrauch auf Systeme angewandt, mit denen aus der Umwelt Energie abgezweigt wird. Im wesentlichen handelt es sich dabei um Sonnenlicht und -wärme, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme.


Ertragswert: unter Ansatz eines dauerhaft erzielbaren Mietertrages, abzüglich Kosten, hoch gerechneter Wert einer Kapitalanlage.

 


Festzins: für eine bestimmte Darlehenslaufzeit fest vereinbarter Zinssatz.


Feuerungstechnischer Wirkungsgrad: gibt an, wie viel der eingesetzten Energie des Brennstoffs nach Abzug des Abgasverlustes übrig bleibt. 


Flurstück: eine amtlich vermessene abgegrenzte Bodenfläche, wird im Liegeschaftskataster geführt.


Förderung: von Bundes, Länder und weiteren Institutionen bereitgestellte Unterstützung für bestimmte Zwecke. In der Regel an Bedingungen geknüpfte finanzielle Unterstützung.

  


g-Wert: der Faktor gibt an, wie viel Sonnenenergie durch das Glas von außen nach innen dringt.


Gebäudenutzfläche nach EnEV (AN ): beschreibt die im beheizten Gebäudevolumen zur Verfügung stehende nutzbare Fläche. Sie wird nach Vorgabe der Energieeinsparverordnung aus dem beheizten Gebäudevolumen ermittelt. Sie ist in der Regel größer als die Wohnfläche.


Gebäudevolumen Ve: das von der wärmeübertragenden Umfassungs- / Hüllfläche eines Gebäudes umschlossene Volumen. Es schließt mindestens alle Räume eines Gebäudes ein, die direkt oder indirekt beheizt werden. Es kann deshalb das gesamte Gebäude oder aber nur die entsprechenden beheizten Bereiche einbeziehen.


Gradtagzahl (GTZ): nach VDI 2067 ist die GTZ ein Maß für den Wärmebedarf eines Gebäudes während der Heizperiode mit der Einheit [Kd/a] (Kelvin day / anno). Sie stellt den Zusammenhang zwischen der gewünschten Raumtemperatur und der Außenlufttemperatur dar und ist somit ein Hilfsmittel zur Bestimmung des Wärmebedarfs eines Wohnraumes.


Heizkörperthermostat: Regelungseinrichtung am Heizkörper. Das Ventil wird nur dann geöffnet, wenn eine eingestellte Soll-Temperatur unterschritten wird. Heute bei Wohngebäuden Pflicht.


Heizungsregelung: Wärme soll zum richtigen Zeitpunkt in erforderlicher Menge am gewünschten Ort bereit gestellt werden, wobei unnötige Bereitschaftsverluste zu vermeiden sind.


Heizwärmebedarf (QH): Die Wärmemenge, die von dem Heizsystem dem Gebäude zur Verfügung gestellt werden muss, um die entsprechende Raumtemperatur aufrecht zu erhalten. Die Größe wird durch die Bilanzierung von Wärmeverlusten und Wärmegewinnen ermittelt und kennzeichnet die wärmetechnische Qualität der Gebäudehülle.


Heizenergiebedarf (QH): Energiemenge, die für die Gebäudebeheizung aufgebracht werden muss.


Heizzahl: Verhältnis der von einer Heizanlage gelieferten Heizwärme zur dafür benötigten Brennstoffmenge.


Hilfsenergie: Meist elektrische Energie für unentbehrliche Hilfsantriebe von Energie-Anlagen.


interne Wärmegewinne (Qi): sind Wärmegewinne wie die Abwärme von elektronischen Geräten, Beleuchtung, Personen, etc. welche nach den Richtwerten der EnEV zusammengefasst werden.


Jahresnutzungsgrad: sagt aus, wie stark die Heizanlage ausgelastet ist. Ein gut ausgelastetes System arbeitet wesentlich wirtschaftlicher.


Jahresheizenergiebedarf (Qh): gibt an, wie viel Energie für die Beheizung eines Gebäudes aufgewendet werden muss. Die Berechnung erfolgt mit festgelegten Randbedingungen. Durch unterschiedliches Nutzerverhalten bzw. andere Randbedingungen kann der tatsächliche Energiebedarf von dem errechneten abweichen.


Jahresprimärenergiebedarf (QP): ist die Energiemenge, die zur Deckung des Jahresheizenergie- und Trinkwasserwärmebedarfs einschließlich der Anlagenverluste und der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe erforderlich ist. Der Jahres-Primärenergiebedarf ist die Hauptanforderung der Energieeinsparverordnung.


k-Wert: früherer Ausdruck für den jetzt international gebräuchlichen U-Wert.


Kapitalwert: Angenommener, benötigter Geldwert um eine Maßnahme abzüglich der Energieeinsparung durchzuführen. Ein positiver Kapitalwert entspricht einem finanziellen Gewinn über die Nutzungszeit.


Kesselwirkungsgrad: Anteil des Heizwertes des Brennstoffes welcher in nutzbare Wärme umgesetzt wird. Hier werden Abgas- und Abstrahlverluste berücksichtigt.


Kohlendioxid (CO2): ist mit etwa 50% am sogenannten Treibhauseffekt beteiligt. CO2 vermindert die Wärmeabstrahlung der Erde in den Weltraum. Dieser Effekt ist in einem bestimmten Umfang erwünscht, wäre ohne ihn doch ein Leben auf der Erde unmöglich. Wird das Gleichgewicht, das sich in Jahrmillionen eingestellt hat, durch eine Erhöhung des CO2-Gehalts der Atmosphäre gestört, kommt es zu einer Aufheizung der Erdatmosphäre mit unberechenbaren Folgen für alle Lebensbereiche. Die Umweltbelastung durch Kohlendioxid kann durch Energieeinsparung, die Verwendung kohlenstoffärmerer Energieträger und die Verwendung regenerativer Energieträger wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, etc. reduziert werden.


Kompaktheit A/V: Das Verhältnis der wärmeübertragenden Umfassungsfläche bezogen auf das beheizte Gebäudevolumen. Es beschreibt die Kompaktheit des Gebäudes. Nach dem Verhältnis gibt die EnEV die zulässigen Höchstwerte für den Jahres-Primärenergiebedarf und den Transmissionswärmeverlust vor.


Konvektion (Wärmeströmung): Energie wandert von einem Ort höherer Temperatur mit der erwärmten Materie zu einem Ort niedrigerer Temperatur. Der Energietransport ist mit einem Materietransport verbunden. Konvektion tritt in der Regel nur bei Flüssigkeiten oder Gasen auf.


kWh: (Kilowattstunde) Einheit für Energie bzw. Arbeit oder Wärmemenge.


Lambda-Wert (Wärmeleitfähigkeit): Kenngröße eines Baustoffs, der die Wärmeleitfähigkeit beziffert. Gut dämmende Baustoffe haben einen kleinen, schlecht dämmende Baustoffe einen hohen Lambda-Wert.


Leitungsverluste der Heizungs- und Warmwasseranlage: entstehen auf dem Weg vom Heizkessel / Warmwasserspeicher zu den Verbrauchsstellen, z.B. Heizkörper, Dusche.


Lüftung: bei der kontrollierten Lüftung (auch mechanische Lüftung genannt) wird der notwendige Luftaustausch durch Ventilatoren, sowie Zu- und Abluftöffnungen erreicht.


Lüftungswärmeverluste (Hv): entstehen durch notwendige und gewollte Frischluftzufuhr und auch ungewollt durch Undichtigkeiten der Gebäudehülle.


M Zu diesem Buchstaben wird kein Begriff erklärt. Über Kontakt können Sie gerne einen Begriff zur Erklärung vorschlagen.


Nachtabsenkung: Regelungseinrichtung, die automatisch für einige Stunden die Vorlauftemperatur des Heizkessels herunter regelt.


Niedertemperatur: Mit einer entsprechenden Anlage und größeren Heizkörperflächen kann man mit einer niedrigeren Temperatur des Heizwassers heizen. Gute Anlagen können mit 40°-55° Vorlauftemperatur auskommen. Die dadurch niedrigeren Abgasverluste führen zu einem geringeren Energieverbrauch.


Normnutzungsgrad: unter normierten Nutzungsbedingungen ermittelte Vergleichsgröße.


Nutzenergie: steht dem Endnutzer für die gewünschte Energiedienstleistung zur Verfügung. Mögliche Formen der Nutzenergie sind Wärme, Kälte, Licht, mechanische Arbeit oder Schallwellen.


Nutzungsdauer: angenommene Lebensdauer einer technischen Anlage oder einer Dämmmaßnahme, während der sie die geplanten Aufgaben rentabel erfüllen kann.


O Zu diesem Buchstaben wird kein Begriff erklärt. Über Kontakt können Sie gerne einen Begriff zur Erklärung vorschlagen.


Primärenergie: natürliche, in der Natur vorkommende Energieformen, z.B. Sonnenenergie, Biomasse, Windenergie, Wasserkraft, Erdwärme, Erdöl, Uran, Erdgas, Kohle, usw....


Primärenergiebedarf QP): Energiemenge, die zur Deckung des Endenergiebedarfs benötigt wird unter Berücksichtigung der zusätzlichen Energiemenge zur Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Energieträgers.


Proportionalbereich: definiert die Empfindlichkeit eines Reglers.


Q Zu diesem Buchstaben wird kein Begriff erklärt. Über Kontakt können Sie gerne einen Begriff zur Erklärung vorschlagen.


Rücklauftemperatur: Temperatur des Heizwassers bei Eintritt in den Kessel.


Schornsteinversottung: langsame Zerstörung des Schornsteins. Durch Unterkühlung der Abgase kondensiert Wasserdampf an den Schornsteinwänden. Chemische Substanzen verbinden sich mit der Feuchtigkeit und rufen eine Zersetzung des Gesteins hervor. Wird durch niedrige Abgastemperaturen und / oder Überdimensionierung begünstigt.


Sekundärenergie: Zweite Stufe der Energieflusskette von Primärenergie zu Nutzenergie. Es ist die nach der Umwandlung der Primärenergie verbleibende Energie, die in leichter speicherbare, nutzbare und / oder transportierbare Energieformen umgewandelt wurde. Als Beispiel mögen Briketts, Koks, elektr. Strom, Benzin usw. dienen.


Stoffstrom: Weg eines Stoffes von seiner Gewinnung als Rohstoff über die verschiedenen Stufen der Veredelung bis zur Stufe des Endprodukts, den Gebrauch/Verbrauch des Produkts, ggf. seine Wiederverwendung/Verwertung bis zu seiner Entsorgung. (Enquête-Kommision "Schutz des Menschen und der Umwelt")


Solare Wärmegewinne (Qs): sind die Wärmegewinne, die von der Sonne über Fenster, Fenstertüren sowie Außentüren in Abhängigkeit von der Himmelsrichtung dem Gebäude zugeführt werden.


Teilungserklärung: teilt Immobilien in „Miteigentumsanteile“ (Wohneigentum) auf. Man kann der Teilungserklärung entnehmen, welche Gebäudeteile Sondereigentum und welche Teile Gemeinschaftseigentum sind. Auch werden Sondernutzungsrechte (z.B. Gartennutzung / Stellplätze / Garage / Keller) festgehalten.


Transmission: Wärmedurchgang durch ein Bauteil, durch Strahlung und durch Konvektion an den Oberflächen.


Transmissionswärmeverlust (HT): bezeichnet den Verlust von Wärme durch die Außenbauteile. Es gilt: je kleiner dieser Wert, umso besser ist die Dämmwirkung der Gebäudehülle.


Trinkwasserwärmebedarf: jährlicher Bedarf an Nutzwärme für die Warmwasserbereitung, wird nach Vorgabe der Energieeinsparverordnung ermittelt.


U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient): ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Es gilt: je kleiner der Wert, umso besser.


Unbedenklichkeitsbescheinigung: wird vom Finanzamt ausgestellt; ist die Bestätigung, dass die Grunderwerbsteuer vom Käufer gezahlt wurde. Ist Voraussetzung für die Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch.


Verkehrswert: Preis den eine Immobilie zu einem bestimmten Zeitpunkt im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielen könnte.


Vorlauftemperatur: Temperatur des Heizwassers bei Verlassen des Kessels.


Wärmebrücken: sind Zonen der Außenbauteile, bei denen gegenüber der sonstigen Fläche ein besonders hoher Wärmeverlust auftritt. Neben der geometrischen gibt es konstruktive Wärmebrücken, die an Bauanschlüssen auftreten. An diesen Stellen kann sich die raumseitige Oberflächentemperatur abkühlen und so Grundlage für eine eventuelle Schimmelpilzbildung sein.


Wärmeleitfähigkeit: siehe Lambda-Wert


Wärmerückgewinnung: Bei der Wärmerückgewinnung wird ein Teil der normalerweise das Gebäude verlassenden Abwärme zur Vorwärmung genutzt. Dieses Prinzip gibt es bei kontrollierter Lüftung, aber auch bei Abgassystemen.


Wärmeschutzverordnung (WSchV) : Rechtsverordnung, über einen energiesparenden Wärmeschutz. Zielsetzung ist die Reduzierung des Energieverbrauchs durch bauliche Maßnahmen. Sie regelt den Wärmeschutz von Neubauten und bestehenden Gebäuden.


Wärmeübertragende Umfassungsfläche (A): auch Hüllfläche genannt, sie bildet die Grenze zwischen dem beheizten Innenraum und der Außenluft, nicht beheizten Räumen und dem Erdreich. Sie besteht üblicherweise aus Außenwänden einschließlich Fenster und Türen, Kellerdecke, oberste Geschossdecke oder Dach.


Wertermittlung: dient zur Ermittlung eines verlässlichen Marktwerts, Verkehrswerts oder Beleihungswerts eines beliebigen Wirtschaftsguts. Die Wertermittlung versucht durch Anwendung standardisierter Verfahren eine Aussage über den Wert eines Wirtschaftsgutes (Immobilie) zu machen. Es wird ein Verkehrswert (Marktwert) ermittelt. Neben feststehenden Größen spielt die Einschätzung eine wesentliche Rolle bei der Wertfindung. Daher weichen Wertermittlungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und unterschiedlichen Personen von einander ab.


X Zu diesem Buchstaben wird kein Begriff erklärt. Über Kontakt können Sie gerne einen Begriff zur Erklärung vorschlagen.


Y Zu diesem Buchstaben wird kein Begriff erklärt. Über Kontakt können Sie gerne einen Begriff zur Erklärung vorschlagen.


Z Zu diesem Buchstaben wird kein Begriff erklärt. Über Kontakt können Sie gerne einen Begriff zur Erklärung vorschlagen.